Das verlorene Artefakt

Der Anfang - Wie das Ende began

Anfang

Die Beiden vom Orden

Der Kleriker Tobbi Tobster und der Paladin Krankor Iswaldson waren auf der Suche nach einer schlagkräftigen Unterstützung und einem Fährtenleser in die alte Kneipe im Stadtzentrum Suzails gekommen. Dort entdeckten sie nach kurzer Suche den Krieger Grim Grauburg und den Waldläufer Linus Thorwal die sich nach kurzen Verhandlungen um die richtige Summe den beiden auf ihrer Suche nach dem Artefakt anschlossen. Der Mönch Huáng Dào bekam zufällig die Unterhaltung der anderen mit. Auf seiner Suche nach seinen Ahnen führte ihn seine letzte Spur in eben jene Richtung in die diese Gruppe gerade aufbrechen wollte. Nach Arabel.

Krankors Tagebuch – Prolog! Die Zusammenkunft

Krankor lag in seiner Zelle in dem Hauptquartier des „Heiligen Glücks“ in Suzail. Seit er von seinem Palladinorden beauftragt wurde dieser Organisation zu dienen, war nichts mehr passiert. Seine Tage bestanden aus täglichem Gebet und Training. Er fühlte sich bei weitem unterfordert, so würde er nie zu einem der führenden Ordensmitglieder der „Heiligen Rose“ werden. „Heute werde ich gleich nach dem Morgengebet mit dem Hausleiter sprechen, dass ich mal einen Außeneinsatz durchführen will.“, dachte Krankor, als er seine zeremoniellen Roben anzog. Nach dem Gebet in den Hauseigenen Schrein des Torm ging Krankor zu dem Büro des Leiters und klopfte energisch gegen die Tür. Kurz darauf ertönte ein „Herein“ und Krankor trat ein und schaute sich um. Der Raum war nicht sonderlich groß und hatte an der der Tür gegenüberliegenden Seite zwei Schussscharten die in einen der Höfe wiesen. Dazwischen hing ein Gemälde, dass einige Götter zeigt, die gerade eine Verhandlung abgeschlossen hatten und sich die Hände reichen, die göttliche Gründung des „Heiligen Glücks“. Bei den Göttern handelt es sich um ein paar gnomische und zwergische Gottheiten, Lathander und die Triade (Tyr, Ilmater und Torm) und noch ein paar, die Krankor nicht wirklich zuordnen konnte. Vor dem Gemälde stand ein großer Schreibtisch hinter dem ein Älterer Mann saß, der sich gerade mit einem Gnom unterhielt, den Krankor vor einigen Tagen hatte eintreffen sehen. Der Ältere Mann blickte auf: „Ah, Krankor, möge die Sonne deinen Tag erhellen, was führt dich zu uns?“ „Auf dass man das Böse erkenne und richte! Herr, es ist eine Aufgabe der Jünger Torms Faerûn zu durchstreifen und das Böse zu jagen. In den Wochen in denen ich hier diene, konnte ich dieser Pflicht leider nicht nachkommen.“, antwortete Krankor auf die Begrüßung. „Eigentlich wollte ich ein erfahreneres Ordensmitglied auf den Job ansetzten, aber wo du schon mal hier bist: Das ist im Übrigen Tobbi Tobster, mit ihm zusammen kam die Nachricht, dass bei dem Überfall auf Arabel vor einigen Wochen durch einen Orkclan dem dort ansässigen Lathandertempel ein Artefakt gestohlen wurde, dass sich angeblich auf den nesserischen Gott Amaunator zurückverfolgen lässt. Er wird dich mit weiteren Angaben versorgen.“ So verließen sie den Raum und unterhielten uns kurz. Tobbi war Kleriker von Flandal Stahlhaut und wurde im Ordenshaus in Arabel ausgebildet. Eigentlich sollte er Ausrüster und Ressourcenaquirierer werden, aber der jüngste Angriff auf Arabel verlangte, dass er in den aktiven Dienst treten musste, jenes ominöse Artefakt wieder zu beschaffen. Außerdem meinte er, er habe sich in einer Taverne mit einem Späher verabredet, der die Orks bis zu einem Lager verfolgt habe, an dem sie sich offensichtlich eine Zeit lang aufhalten wollten. Krankor holte daraufhin sein Rüstzeug und begleitete den Kurzen zu seinem Treffen.

Der „betrunkene Eber“ war eine von den günstigeren Tavernen im Zentum Suzails. Als Krankor und Tobbi die Taverne betraten, beachteten die anderen Gäste sie kaum. Tobbi schaute sich um und fand den, den er suchte, in einer dunklen Ecke sitzend und frühstückend. Die beiden gingen zu ihm und setzten sich dazu. Mit einem missmutigen Blick betrachtete der Späher den Paladin. „Guten Morgen, ich bin Krankor Iswaldson, Paladin der Heiligen Rose. Du bist der Späher aus Arabel?“ Sein Blick senkte sich und schaute sich um und sein Blick fiel auf Tobbi und hellte sich auf. „Ja, Linus Thorwal“, sagte er ohne von dem Gnom aufzusehen „Is das ein Scherz? Wir brauchen mehr als ein Möchtegern Kämpfer. Das Lager ist zwar nicht groß aber zu dritt… So mach ich mich nicht mal auf den Weg nach Arabel!“ Wütend schob er die Eier auf seinem Teller zusammen und steckte sich eine weitere Gabel voll in den Mund. Krankor hörte ein leichtes Rascheln und eine melodische Stimme mit starkem fernöstlichen Akzent meinte in Handelssprache „Arabel? Ihr wollt nach Arabel? Ich bin Huáng Dào, und auf der Suche nach meinen Vorfahren. Ihre Spur verliert sich in Arabel. Ich begleite euch gerne dahin und weiter.“ Krankor drehte sich langsam um und musterte den Sprecher. Krankor war überrascht er hatte einen kleinen dunkelhäutigen Mann mit Katzenaugen wie in den Geschichten die man aus dem Osten hörte. Er war überrascht als er einen großen Blonden ein wenig ungepflegten Mann. Er erinnerte sich an eine Geschichte von einem Barbaren der mit einem Dunkelelfen umher zog und ähnliche äußere Attribute hatte. Vom Nachbartisch kam von einem Seemann „Wenn das Geld stimmt, bin ich auch dabei! Bin Grim, Seemann von der Drachenküste, und mein Rapier steht euch für etwas Gold zu eurer Verfügung.“ Linus schaute sich in der kleinen Runde um und schien immer noch nicht ganz überzeugt. Da wendete sich Krankor an den Blonden „So Hu… Hua…“ – „Huáng Dào“ – „Du bist was genau?“ – „Ich bin ein Klosterkämpfer ich bin ausgebildet in diversen Selbstverteidigungsstilen“ – „Wo sind dann deine Waffen?“ – „Mein Körper ist meine Waffe und mein Wanderstock ist auch hin und wieder effektiv gegen Wegelagerer eingesetzt worden“ Krankor wandte sich wieder Linus zu: „So Meister Thorval, Wir haben Tobbis heilende Magie, Grims Rapier, die Fäuste von Dào, meinen Zweihänder und eure wahrscheinlich nicht unwesentlichen Fähigkeiten ist euch das ausreichend, für ein Lager von schweinegesichtigen Plünderern?“ „Nimm die Sache nicht auf die Leichte Schulter, Orks wissen wie man mit Waffen umgeht, aber diese Truppe scheint mir ausreichend, brechen wir in einer Stunde auf! Treffpunkt am Nordtor. Ist das ausreichend Zeit für euch?“ Allgemeine Zustimmung kam ihm entgegen.

In der verbleibenden Stunde holten Krankor und Tobbi ihre Ausrüstung aus dem Ordenshaus und machten sich auf den Weg zum Nordtor. Es war ein sonniger Tag. Der Sommer schien an diesem 23. Hammer noch einmal zurückgekehrt zu sein. Dort angekommen warteten bereits Huáng Dào und Linus auf die beiden. Krankor fiel auf, dass an Huángs Gürtel ein neuer Dolch prangte und er sich den ganzen Kopf rasiert hatte und schon viel gepflegter aussah. Kurz bevor die Stunde um war kam auch Grimm hinzu und sie brachen auf.

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